Vendée Globe – Solo sailing around the world

Vanessa Bussmann

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Vendée Globe 2020 – Solo sailing around the World. Gestern nachmittag startet wieder die weltberühte Vendée Globe Regatta vor Les Sables-d´Olonne im Département Vendée in Frankreich. Gesegelt wird nur alle vier Jahre und gestartet wird immer im November. Insgesamt werden knapp 24.000 Seemeilen die Non-Stop um die Welt gesegelt.

Definitiv kann man sagen, dass dies eines der härtesten und anspruchsvollsten Einhand-Regatta der Welt ist. Sie führt entlang des Südpolarmeers. Es geht vorbei am Kap der Guten Hoffnung, Kap Leeuwin und Kap Hoorn und über die Antarktis wieder zurück nach Frankreich. Die ersten Segler/innen werden nach knapp 70 Tagen wieder in Frankreich wartet.

Seit 1992 gibt es die Vendée Globe Regatta alle vier Jahre. Dabei stehen die Segler/innen vor der größten körperlichen und mentalen Herausforderung. Da es in den vergangenden Jahren immer wieder zu schweren Unfällen gekommen ist, musste ein Umdenken stattfinden. Nur um ein Beispiel zu nennen die Schiffe die durchkentern, müssen sich selber aufrichten.    

In diesem Jahr sind insgesamt 33 Teilnehmer/innen aus acht verschiedenen Nationen an den Start gegangen. Darunter ist auch ein deutscher Teilnehmer Boris Herrmann und eine deutsch/französische Teilnehmerin Isabelle Joschke.

Aber bevor es richtig losgehen konnte, hat der Nebel für eine Startverschiebung von 1:20 Stunde gesorgt. Als es endlich los ging haben sich die Top Favoriten sehr zurückgehalten. Nur Louis Burton streckte seinen Bug zwei Sekunden zu früh über die Startline und hat somit eine fünfstündige Stopp—Strafe erhalten. Auch Boris Herrmann (Sea Explorer – Yacht Club De Monaco – IMOCA 60) hielt sich beim Start zurück, konnte aber im Laufe der ersten Meilen sein eigenes Tempo finden.

Ersten Zwischenstand beim Vendée Globe 2020
 

Nach den ersten paar Stunden liegt Damien Seguin (Groupe APICIL) mit 7,6 nm vor dem zweiten Maxime Sorei (V And B Mayenne) vorne. Boris Herrmann liegt derzeit auf Platz 19 mit insgesamt 34,4 nm hinter dem Ersten. Auf Platz 10 liegt derzeit Alex Thomson mit seiner Hugo Boss. Mit ihrer MACSF ist Isabelle Joschke auf dem 18. Platz. (Stand 09.11. 12.00 Uhr)

Aber in den nächsten Tagen und Wochen kann sich noch so viel ändern, weil ab jetzt sind alle Segeler/innen auf sich alleine gestellt. Auf die ersten Stunden konnten sie sich noch im Vorfeld mit ihrem Team gemeinsam vorbereiten und sich eine Tacktick überlegen. Es wird sich zeigen wer die beste Route wählt, wer kommt mit den Wetter- und Windverhältnissen am besten zu Recht und vor allem wer behält die Nerven auf dieser anspruchsvollen Regatta around the World.

Es bleibt spannend und wir drücken allen Teilnehmer/innen die Daumen.

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